Stand: 11.09.20239.5. INTRASTAT-Meldung

Die statistische Erfassung über den Warenverkehr im Binnenmarkt erfolgt durch monatliche Meldungen der Unternehmer über die durchgeführten Warenlieferungen und Wareneingänge. Eine Befreiung von dieser Meldepflicht gibt es für Unternehmen mit einem innergemeinschaftlichen Warenaustausch (Eingang/Ausgang getrennt betrachtet) von weniger als € 1.100.000,–/Kalenderjahr. Informationen zum Meldeverfahren finden Sie im Internet auf der Website der Statistik Austria:

www.statistik.at [Pfad: Fragebögen > Unternehmen > Außenhandel].

Die Meldung kann auf drei Arten erfolgen:

  1. mittels Formular (Muster s. Anlage E am Ende des Handbuchs), das über obige Website bestellt werden kann,
  2. direkt über Internet auf der Website der Statistik Austria oder
  3. mittels eines speziellen EDV-Programms (IDEP/KN8). Insbesondere Firmen mit einer umfangreichen Meldeverpflichtung können durch das IDEP Programm den Aufwand der statistischen Meldungen reduzieren.

Ab der Berichtsperiode Jänner 2022 steht IDEP/KN8.NET nicht mehr zur Verfügung und wird durch das Meldetool RTIC abgelöst.

Mehr dazu finden Sie auf der Homepage der Statistik Austria: https://www.statistik.at/web_de/frageboegen/unternehmen/aussenhandel_intrastat/index.html

Eine Eingangsmeldungspflicht in Italien kann auch für österreichische Lieferanten entstehen, wenn sie Waren an Privatpersonen in Italien liefern und italienische Umsatzsteuer dafür verrechnen. In Italien gibt es keine wertmäßige Befreiungsgrenze wie in Österreich, sodass sämtliche Warenlieferungen, die im eigenen Namen nach Italien verbracht worden sind (an die eigene italienische UID-Nr.) verpflichtend zu melden sind.

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